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Bischof Friedrich: Windsbacher Knabenchor "Aushängeschild" der Landeskirche
Pädagogisches Konzept wird im Sinne evangelischer Grundsätze weiterentwickelt
Der renommierte Windsbacher Knabenchor bleibt nach Überzeugung des bayerischen Landesbischofs Johannes Friedrich ein "Aushängeschild" der evangelischen Landeskirche in Bayern. Der Chor, der – wie mehrfach berichtet – durch Presseberichte in negative Schlagzeilen geraten war, könne "auf hohem musikalischen Niveau das Evangelium singend verkündigen", sagte der Bischof am Montag vor der im oberfränkischen Bad Alexandersbad tagenden Landessynode. Das pädagogische Konzept des Chores werde im Sinne evangelischer Grundsätze weiter entwickelt.
Wegen verbaler Ausfälle war Chorleiter Karl-Friedrich Beringer von ehemaligen Mitarbeitern des Internats und Choristen teils heftig kritisiert worden. Diese öffentliche Beschäftigung mit dem Chor habe die Verantwortlichen des Chores deutlich gemacht, dass bei der pädagogischen Ausrichtung der Chorleitung, der Erziehung im Internat, der Transparenz der Abläufe und der Kommunikation unter allen Beteiligten weiter gearbeitet werden müsse.
Wie bei einer kürzlich erfolgten Visitation durch den Landeskirchenrat und Mitglieder des Landessynodalausschuss spürbar geworden sei, sei dem Chorleiter sehr daran gelegen, seinen Probenstil so zu gestalten, dass er "damit keinen Anstoß mehr erregt". Der Landeskirchenrat habe Wert darauf gelegt, dass die Zukunft des Windsbacher Knabenchors auf der "Grundlage einer evangelisch verantworteten Pädagogik gesichert ist", betonte der Bischof.
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