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Kein gemeinsames Abendmahl von Protestanten und Katholiken zu erwarten
Bischof Friedrich warnt vor zu großen Erwartungen an Ökumenischen Kirchentag
Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat vor zu großen Erwartungen an den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München gewarnt. Es sei nicht davon auszugehen, dass es auf diesem Kirchentag zu einem gemeinsamen Abendmahl von evangelischen und katholischen Christen komme, sagte der Bischof am Montag vor der im oberfränkischen Bad Alexandersbad tagenden Landessynode. Das ökumenische Gesamtklima mache eine aus evangelischer Sicht weiterhin wünschenswerte Erwartungen eines gemeinsamen Abendmahls nicht "realistisch".
Die positiven Erfahrungen des ersten Ökumenischen Kirchentags in Berlin seien durch gemeinsame Abendmahlsfeiern, die nicht dem katholischen Kirchenrecht entsprechen, in der Öffentlichkeit "leider stark verdunkelt" worden, sagte Friedrich. Auch die ökumenische Praxis vor Ort sei dadurch schwerer geworden. Wie der Bischof vor dem Kirchenparlament der 2,7 Millionen bayerischer Protestanten sagte, werde sich die Landeskirche mit insgesamt 3,55 Millionen Euro an dem Ökumenischen Kirchentag in München beteiligen.
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