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Frühjahrstagung der bayerischen Landessynode zum Hauptthema Diakonie
Evangelisches Kirchenparlament tritt in Bad Alexandersbad zusammen
Die Frühjahrstagung des bayerischen evangelischen Kirchenparlaments wird sich vom 26. bis 30. März mit dem Schwerpunkthema Diakonie befassen. Die 108 Mitglieder, die im oberfränkischen Bad Alexandersbad zusammen kommen, werden ein "Diakoniegesetz" beschließen, das die Zusammenarbeit von Kirche und der Diakonie als ihrem "sozialen Arm" auf neue Grundlagen stellen soll. In Bayern umfasst die Diakonie rund 3.500 soziale Einrichtungen mit mehr als 43.000 Beschäftigten.
In "Leitlinien" soll die regionale Zusammenarbeit von den Kirchengemeinden und den lokalen diakonischen Einrichtungen geregelt werden, wie es heißt. In einer weiteren Handreichung zur Demenz-Krankheit solle die kirchliche Verantwortung und der Umgang mit dementiell erkrankten Menschen beschrieben werden. Zum letzten Mal hat sich die Landessynode 1981 mit dem Thema Diakonie befasst.
Außerdem muss das Kirchenparlament der 2,7 Millionen bayerischen Protestanten Kirchengesetze beschließen, mit denen die Kooperation der 1.530 evangelischen Gemeinden untereinander verstärkt und die Kompetenzen von synodalen Leitungsgremien auf der Ebene der Dekanate festgelegt werden soll. In Berichten werden Synodalpräsidentin Heidi Schülke (Coburg) und Landesbischof Johannes Friedrich auf die Situation der Landeskirche eingehen. Die Synodaltagung wird am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst in Wunsiedel eröffnet, in dem der Rektor der Rummelsberger Anstalten, Karl-Heinz Bierlein, die Predigt hält.
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