|
Behindertenarbeit stärkt menschliche
Gesellschaft
Jahresempfang von Regionalbischöfin
Breit-Keßler
Von
EPD Bayern
München - Die Bedeutung der Behindertenarbeit für eine
menschliche Gesellschaft hat die Regionalbischöfin von
München/Oberbayern Susanne Breit-Keßler am Mittwochabend
bei ihrem Jahresempfang in der Allerheiligenhofkirche der
Residenz München unterstrichen. "Der Trend unserer Zeit,
Menschen immer passender und perfekter machen zu wollen,
ist gefährlich. Wer sich für Menschen mit Behinderung
engagiert, schützt und stärkt die Menschlichkeit unserer
Gesellschaft", sagte Breit-Keßler vor 300 Gästen aus
Kirche, Politik und Gesellschaft, unter ihnen rund 150
Haupt- und Ehrenamtliche aus rund 50 kirchlichen Gruppen,
diakonischen Einrichtungen und Vereinen, die sich für
Menschen mit Behinderung engagieren.
"Unauffällig und oft im Verborgenen" seien viele
tatkräftig engagiert, um Menschen mit Behinderung zu
unterstützen. "Sie machen durch ihren Einsatz tagtäglich
deutlich: Es gibt kein Leben ohne Narben und Verletzungen,
kein Leben ohne Behinderungen. Menschsein gibt es immer nur
mit Stärken und Schwächen", so die Regionalbischöfin. Der
Jahresempfang unter dem Motto "UnBehindert Mensch sein"
stand im Zeichen des Europäischen Jahres der Menschen mit
Behinderung. Eine ökumenische Handreichung "Kommen Sie doch
herein! Menschen mit Behinderung im Gemeindeleben", die von
der Offenen Behindertenarbeit des Evangelisch-Lutherischen
Dekanats München und der Behindertenseelsorge der
katholischen Erzdiözese München und Freising erarbeitet
wurde, wurde vorgestellt.
|